Auf in den Norden mit Peter und Dyana

Nachdem wir dann am Montag von Alice gestartet sind, haben wir uns auf den Weg nach Darwin gemacht. Obwohl eigentlich immer die Rede von Broome war. Wie auch immer, nach zwei Tagen hab ich mich erkundigt, wo es ueberhaupt hingehen soll. Dyana schaute mich nur mit Riesenaugen an und sagte : "...das ist jetzt aber nicht dein Ernst!" Natuerlich war das mein Ernst, sonst wuerde ich ja nicht fragen.
Wie auch immer wir waren auf dem Weg nach Darwin. Besichtigten zwischendrin die Devil's Marbles,
wo wir die erste Nacht unter freiem Himmel schliefen (naja, besser gesagt in Freddy). Kurz nach dem Sonnenuntergang machten wir uns noch auf die Suche nach etwas Holz fuer ein Feuerchen. Ist natuerlich eine schwierige Aufgabe, kurz nach Sonnenuntergang. Denn es dauert wirklich nur wenige Momente eh es stockfinster ist. So musste Peter letztendlich sein Zelt noch im Dunkeln aufbauen.Der Sternenhimmel war atemberaubend, Sterne soweit das Auge reicht, die Milchstrasse, Sternschnuppen und eine Stille die fast schon beaengstigend war. Aber wunderbar!!!
Hatten ein paar sehr schoene Tage und Naechte in der Wildnis. In fuenf Tagen nur einmal duschen, voellig ok. Oder was meint ihr? Muss sagen, haben an einem Pool angehalten und sind dort noch
reingesprungen. hihi zaehlt quasi als Bad. Ist aber eine tolle Erfahrung, klar ist es nicht schoen wenn man stinkt, doch man muss auch nicht dreimal am Tag duschen, da gibt es Mittel und Wege. Viel Spray, Katzenwaesche ja das sind eigentlich die Hauptdinge.Wir stellten uns fuer jeden Tag eine Aufgabe, so z.B. immer Holz sammeln, bevor es dunkel wird.
Fuer Peter wollten wir Kaenguruhs finden, denn Peter war schon 10 Monate in Australien und hatte noch nie eines gesehen. So fanden wir eines Abends welche und zu guter letzt hat er sie noch gefuettert.Einmal mussten wir auf einem Campingplatz uebernachten. Die Rezeption schloss 19 Uhr. Wir kamen kurz danach an und checkten in dem Fall nicht ein, doch es war kein Problem. Man konnte ohne weiteres auf den Platz fahren.Auf dem Gelaende standen ueberall Kaenguruhs, die teilweise so zahm und zutraulich waren, dass sie bei den Leuten "am Tisch sassen". Wie auch immer, ich hatte die Idee den Platz am Morgen zeitig zu verlassen, da ich annahm das eine Kontrolle kommt. Natuerlich sind wir nicht zeitig gefahren, warum auch einmal den Hintern eher bewegen? So kam natuerlich die Kontrolle, mussten bezahlen. Doch irgendwie nur fuer zwei. Der MAnn hat auch nichts weiter dazu gesagt, ich meinte nur, wir sind spaet angereist. Kein Problem...
Eine weitere Aufgabe war es ein totes Kaenguruh oder eine tote Kuh zu fotographieren. Ja, ich weiss, ist nicht sehr nett, doch das sind nun mal Dinge die am Strassenrand liegen und das nicht zu wenig. Als wir eine Kuh fanden, fuhren wir langsam ran, doch im gleichen Moment mussten wir Vollgas geben. Es hat so nach Verwesung gestunken, es war unglaublich!!! puhhhh so schnell konnten wir das Fenster gar nicht hochkurbeln.
Kurz vor Katherine sind wir zwischen einem
kleinen Buschfeuer durchgefahren. Sehr beeindruckend. Man sah nichts, einfach nur Rauch von allen Seiten. Ein kleiner Windzug reichte aus, um das Feuer zum Lodern zu bringen. Tausende von Voegeln suchten die Flucht und schrien.Nach fuenf Tagen sind wir im tropischen Darwin angekommen. Hatten Lust auf Strand, Sonne...faulenzen, doch baden ging wohl hier nicht. Krokodile!!!
Britti - 17. Sep, 15:44
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